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Erlebnisbericht zur Comeniuswoche in Freiburg (04. bis 08. Mai 2015)

Für das diesjährige in Freiburg (DE) laufende Comenius-Projekt zum Thema Energie fanden wir Schüler/innen aus der Klasse G1B der Kantonsschule Wohlen und zwei Lehrer uns am Montagmorgen am Bahnhof in Wohlen ein. Die Reise mit dem Zug nach Freiburg verlief trotz Lokführer-Streik ohne Schwierigkeiten. Nach einer kleinen Verpflegung in der Freiburger Schule lernten wir auch noch die anderen Teilnehmer der Projekt-Schulen kennen, die aus Österreich und Luxemburg kamen. Anschliessend wurden wir in kleineren Gruppen durch die Freiburger Schule geführt. Danach ging es hoch in den Schwarzwald zu unserem Lagerhaus in Altglashütten. Nachdem man sich eingerichtet sowie gegessen hatte, wurde das ganze Projekt vorgestellt und wir erfuhren, dass diese Woche den Abschluss für das schon zwei Jahre dauernde Projekt bildet. Zuvor war nämlich jede von den teilnehmenden Schulen einmal der Gastgeber gewesen. Danach standen für uns Schüler Kennenlernspiele auf dem Abendprogramm.
Am nächsten Morgen hielt ein Experte in Sachen erneuerbare Energien einen Vortrag und wir erhielten damit einen ersten Einblick in Deutschlands Energiepolitik. Nachmittags machte die Hälfte von uns Workshops im Lagerhaus, bei denen wir verschiedene elektrische Geräte auf ihren Energieverbrauch hin testen konnten. Die andere Hälfte unternahm eine Exkursion in das dortige Freiamt, um die Energieautarke Gemeinde zu besichtigen, die 300% ihres eigenen Stromes herstellt.
Am Mittwoch mussten wir früh aus unseren Betten, denn wir reisten zurück nach Freiburg. Die eine Gruppe fuhr in den modernen Stadtteil Vauban, in welchem wir eine Führung erhielten. Dort schauten wir uns das Solarhaus des Architekten Alfred Dische an, das sich immer zur Sonne drehen kann und auch eine ganze Wohnsiedlung mit Solardächern, die von ihm konzipiert worden ist. Danach tauschten die Gruppen das Programm und so erlebten wir noch eine Führung durch die Quartiere von Freiburg, von denen im späten 20. Jh. viele Protestbewegungen ausgegangen sind und heutzutage alternative Lebensstile geführt werden. Nachdem wir alle das Mittagessen in der Uni-Mensa eingenommen hatten, stand uns der restliche Nachmittag frei zur Verfügung in Freiburg.
Abends durften wir zwischen einer Nachtwanderung mit Fackeln im Schwarzwald   oder einem Film, passend zum Thema Nachhaltigkeit, wählen.
Donnerstags machte die zweite Gruppe schliesslich die Workshops vom Dienstag, während die anderen in die Region Freiamt reisten. Wir besichtigten eine Biogasanlage, die von einem Bauernbetrieb geführt wird, wie auch zwei der vier Windenergieanlagen in der Gegend. Gegen Mittag erreichten wir eine historische Wassermühle, in der wir mit von dort selbstgemachten Nahrungsmitteln verpflegt wurden. Nach einer Demonstration des Mahlwerks blieb uns noch Zeit, selbständig die alte Mühle ein wenig zu erkunden. Abends wurden die Freiburger Organisatoren noch beglückt mit Geschenken und man feierte den Abschluss des zwei Jahre dauernden Projektes. Danach spielten wir noch ein Länderquiz, und genossen den bunten Abend bei Musik und guten Gesprächen...
Alles in allem war die Woche sehr eindrücklich und wir bedanken uns bei unserer Schule für die Teilnahme an diesem Projekt.

Erlebnisbericht zur Comeniuswoche in Luxemburg (20. bis 24. Oktober 2014)

Dies war bereits das dritte Treffen im Rahmen des Comeniusprojektes. Dieses Mal trafen sich die Österreicher, die Deutschen und die Schweizer in Luxemburg, genauer gesagt in Ettelbrück in der Sainte-Anne-Schule. Am Montag durften wir uns in dem vielfältigen Angebot der Ateliers mit dem Thema„Nachhaltige Ernährung“ beschäftigen. Es wurden Dekorationen aus alten Büchsen,heruntergefallenen Blättern, Kastanien, Baumrinden und vielem mehr gebastelt. Ausserdem haben wir Videos gedreht, um unsere Mitmenschen über nachhaltige Ernährung zu informieren. Der Link zum Video findet sich am Ende des Artikels. Die Gruppe Musik studierte vier Lieder ein, die mit Küchenutensilien als Instrumente begleitet wurden. Eine weitere Gruppe gestaltete das Cover für unser Handbuch,das am Ende des Comeniusprojektes gedruckt wird. Alle Ergebnisse wurden am Donnerstagabend präsentiert.
Ein Highlight der Woche war der Besuch auf einem grossen Biobauernhof. Der Bauer zeigte uns seinen Hof, wir ernteten gemeinsam Kartoffeln, welche wir dann für das Mittagessen verwendeten. Wir erfuhren viele interessante Dinge über das Leben eines Biobauern und seiner Familie.
Da das Land Luxemburg so klein ist, war es kein Problem, Luxemburgstadt zu besichtigen. Nach einer Stadtführung durch die historischen Kasematten,Burgen und Brücken hatten wir freie Zeit in der Stadt.
Am Donnerstagabend wurden nicht nur die Ergebnisse der Ateliers präsentiert, es fand auch ein grosses Essen statt. Zur Vorspeise gab es Tomatenkuchen und Salat, zur Hauptspeise normale Lasagne und Kürbislasagne undals Dessert Apfelmus-Tiramisu, Kürbismuffins, Apfel- und Birnenkuchen und Brownies. Das ganze Essen war somit saisonal und bestand aus regional hergestellten Nahrungsmitteln. Es wurde von uns Schülern selbst gekocht.
Wenn wir die eigentlich ähnlichen Kulturen miteinander vergleichen,sind uns trotzdem einige Unterschiede aufgefallen: Die Luxemburger sind einsehr grosszügiges und gastfreundliches Volk, es gibt deshalb auch immer sehr üppige Portionen zu essen. Sport wird weniger gross geschrieben als in der Schweiz,deshalb wird das Fahrrad für den Schulweg nicht so häufig benutzt, oft werden die Schüler sogar mit dem Auto zur Schule gefahren.
Trotz der kalten Temperaturen und einem kleinen Sturm hatten wir eine lehrreiche und lustige Woche. Wir freuen uns im Mai auf das letzte Treffen in Deutschland zum Thema Energie.
Céline Abt, Laura Streiff, Dominic Schaz, Thomas Iff, Natascha Högger, Elise Bray.

Unser Video über die nachhaltige Ernährung: http://vimeo.com/109694174.

Unsere nachhaltige Woche in Österreich

In der Woche vom 11. bis 15. November 2013 konnten sechs Schülerinnen und Schüler aus dem AF GSW und der Klasse G2B die österreichische Kultur und die Menschen kennen lernen sowie ihr Umweltdenken erweitern. Gemeinsam mit jeweils sechs Deutschen, sechs Luxemburgern und zirka 20 Österreichern verbrachten wir eine umweltbewusste und spannende Woche in Österreich.
Nach einer dreistündigen Anfahrt mit Bahn und Bus trafen wir am Montagabend mit den anderen Gästen im Bundesgymnasium Dornbirn ein. Nach dem ersten Kennenlernen gingen wir alle sehr gespannt zu unseren Gastfamilien.
Am nächsten Tag hatten alle viel über ihre erste Nacht bei der Gastfamilie zu erzählen. Auf dem Programm stand als erstes ein Workshop zum besseren Kennenlernen, welcher von zwei österreichischen Lehrerpersonen geleitet wurde. Im Anschluss wurden wir von der Bürgermeisterin im Rathaus herzlichst begrüsst und kulinarisch verpflegt. Das Mittagessen nahmen wir im neuen Trakt der Schulcafeteria ein und durften am Nachmittag in Gruppen das schöne Städtchen Dornbirn besichtigen. Leider war es sehr kalt, trotzdem haben wir einen guten Eindruck und Überblick gewonnen. So lernten wir die berühmte Mohrenbrauerei, ein altes rot-bemaltes Haus – welches das Wahrzeichen Dornbirns ist – und die schöne Kirche kennen. Danach hatten wir Zeit zur freien Verfügung, in der wir uns mit den Jugendlichen aus den anderen Ländern in Cafés oder im Shoppingcenter austauschten.
In den ersten Stunden vom Mittwochmorgen konnten wir Gastschüler den Unterricht am Bundesgymnasium Dornbirn hospitieren, was uns feststellen liess, dass es sehr ähnlich abläuft wie bei uns an der Schule. Später trafen dann alle im Festsaal des Gebäudes ein und in gemischten Gruppen sollten wir ein Logo für unser Projekt entwerfen. Da es vier von diesen Mobilitäten geben wird, nämlich in Dornbirn, Freiburg, Wohlen und Luxemburg, zeichneten viele die Flaggen der Länder, doch auch Nachhaltigkeit sollte irgendwie miteinbezogen werden. Schlussendlich entstand als Logo ein Ausrufezeichen, mit einer Erdkugel als Punkt. Nach dem Mittagessen konnte jeder an einer Kreativ-Werkstatt teilnehmen. Eine Gruppe befasste sich mit Filmsequenzen. Wir sollten mit Abfallgeräuschen einen Film gestalten. Bei einem anderen Workshop wurde mit Abfall Musik gemacht und beim dritten Workshop gestalteten wir alte Kleider neu. Abends genossen wir erneut den Austausch mit den anderen Jugendlichen.
Am Donnerstag bekamen wir die Chance, über Umweltprojekte an den vier Schulen zu reden und ein eigenes Projekt im Bereich Nachhaltigkeit für unsere Schule zu erstellen. Am Nachmittag wurden wir eingeführt in das österreichische Umweltzeichen und in ein Recyclingprojekt der Schüler des Gymnasiums Dornbirn. Am abendlichen Abschlussfest wurden die Ergebnisse der Kreativ-Werkstätten präsentiert und die Schulband untermalte dies mit aktueller Musik. Herr Bossart lud anschliessend die Partnerschulen in die Schweiz ein und alle Teilnehmer erhielten ein Diplom. Schliesslich genossen wir einen gemütlichen Abend in der Cafeteria, wo es vorarlbergische Spezialitäten gab.
Am nächsten und leider letzten Morgen in Österreich verabschiedeten wir uns von der Gastfamilie und den Jugendlichen, die wir kennen lernten.
Wir freuen uns alle auf ein Wiedersehen im weiteren Verlauf des Projektes.
Ladina Buess (G1F)

Ansprechperson

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Franz Widmer
Rektor
Telefon 056 618 49 94
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