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Comenius Meeting in Schweden

In ein paar Tagen ist es so weit. Wir machen uns auf den Weg nach Schweden, um dort eine spannende Woche mit Leuten aus ganz Europa zu verbringen. Von dem, was wir bisher gehört haben, ist dieses Meeting wirklich etwas, worauf man sich freuen kann. Alle sind freundlich und kontaktfreudig und so sind wir beide gespannt, was diese Woche bringen wird.
Ich freue mich, Leute wieder zu sehen, die vor ein paar Monaten bei dem Comenius Meeting hier an der Kanti Wohlen kennengelernt habe. Im Vorfeld haben wir verschiedene Dinge erarbeitet und organisiert, wie zum Beispiel unsere Präsentation über die Schweiz und unsere Outfits für den Schlussauftritt. Es wird sicher amüsant werden, in eine Schweizer Tracht zu steigen, da wir ansonsten nie solche Kleider tragen. Aber es ist sicher eine gute Sache, unser Image als ein Bauernländchen gleichzeitig zu stärken und zu ironisieren.

In a few days we will be on our way to Sweden to spend an exciting week with people from all over Europe. From what we’ve heard, it's really something to look forward to. Everyone is friendly and sociable so we’re both excited to see what this week will bring.We are glad to see the people again that we met a few months ago at the Comenius meeting here at  Kanti Wohlen. So far, we have worked on and organized different things such as our presentation on Switzerland, our school system and our outfits for the final show. It will certainly be fun to get into a Swiss costume, since we usually never wear such clothes, but it sure is a good thing to do a little glossing over: Switzerland, a land of peaceful peasants.
Delia Koch & Petra Villiger

Comenius Meeting in der Schweiz

Endlich war es soweit, vom 11. bis 17. März 2012 ging an der Kantonschule Wohlen das Swiss Meeting des Comenius-Projekts ‚music matters‘ über die Bühne, im wahrsten Sinne des Wortes!
Im Zentrum der Begegnungswoche standen verschiedenste musikalische Auftritte der anwesenden Länderdelegationen und ein Konzert der Chamber Academy Basel am Donnerstag, 15. März. Wir wollten die Idee der kulturellen Annäherung über die Musik als Universalsprache aber vorab in Songwriting-Workshops und gemeinsam durchgeführten Unterrichtslektionen aufleben lassen.
An der offiziellen Eröffnungsveranstaltung am Montag, 12. März richtete Frau Kathrin Hunziker, Abteilungschefin im Departement BKS, ein Grusswort an uns und unsere europäischen Gäste.
Und schliesslich: Im Soundlabor des Paul Scherrer Instituts in Villigen erkundeten wir die Affinitäten zwischen Musik und Wissenschaft.
Pfeifende Winde auf der Rigi, singende Sirenen oder klopfende Geister in Zürich sowie knarrende Böden und ein pumpendes Alphorn auf der Habsburg waren die Klänge, die uns durch das Rahmenprogramm begleiteten.
Herzlichen Dank an alle, die sich bereit erklärt haben, ausländische Gäste bei sich zu beherbergen.
Markus Weber, Projektkoordinator

Die Kanti Wohlen beteiligt sich als eines der ersten Schweizer Gymnasien an einem Comenius-Projekt

Die EU fördert den Austausch zwischen europäischen Schulen auf der Basis von Projekten. Werden diese genehmigt – Ansprechpartner in der Schweiz ist die ch-stiftung mit Sitz in Solothurn – , arbeiten die beteiligten Schulen während der Dauer von jeweils zwei Jahrenim Rahmen von Begegnungswochen, sogenannten Meetings zusammen.   Am aktuellen Projekt, "music matters" (Bedeutung von Musik für den Unterricht), kann erstmals auch unserer Schule teilnehmen. Die Schweiz und damit die Kanti-Wohlen ist nun Teil eines Netzwerkes, bestehend aus acht Ländern (Belgien, Rumänien, Spanien, Türkei u.a.), das in nächster Zukunft länderübergreifende Projekte lancieren will.Vom 16. - 22. Oktober fand das erste Projekt-Meeting statt, zu dem je eine Delegation aus den teilnehmenden Ländern anreist (zwischen 5 und 11 Personen). Gastland war Rumänien; die Schule, die wir besuchen werden, ist eine Militärakademie in Breaza (etwa 100 km nördlich von Bukarest, siehe Kartenausschnitt). Aus Gründen, die mit dem Projektthema zu tun haben, hat die Schulleitung der Kanti Wohlen beschlossen, die SchülerInnen des SPF Musik als erste Schülerdelegation der Schweiz am Projekteinstieg teilnehmen zu lassen. Spätere Schweizer Delegationen werden sich voraussichtlich aus den Fächern PU, BiG sowie unserer UNESCO-Gruppe zusammensetzen. Von Schulleitungs- bzw. Lehrerseite werden diesmal Franz Widmer, Beat Wälti und Markus Weber als Projektbegleiter dabei sein. Es ist geplant, dass sich unsere Schule an einem Projektlogo-Wettbewerbe beteiligt, ein Länderplakat erstellt sowie als ‚musikalische‘ Schule die Auswahl eines Projektsongs betreut. Wichtig: Reise und Unterbringung werden die Schülerinnen nichts kosten; die Projekte sind mit 20‘000 Euro EU-subventioniert. Generell haben die Projekt-Meetings zum Ziel, dass europäische Schülerinnen und Lehrpersonen einander begegnen, miteinander ins Gespräch kommen, sich im Rahmen von vielfältigen kulturellen Anlässen austauschen und in Unterrichtssequenzen sich gegenseitig motivierend zusammenarbeiten. Musik als Oberthema, Leitmotiv und menschliche Ausdrucksform soll also ausserhalb des Unterrichts Anlass für Begegnungen sein sowie Schranken bzw. Vorurteile abbauen helfen und innerhalb des Unterrichts für Schülerinnen und Lehrpersonen motivierend wirken. Vom 11. bis 17. März 2012 treffen sich anlässlich des zweiten Projekt-Meetings die ausländischen Delegationen an unserer Schule.    www.chstiftung.ch      www.ch-go.ch/programme/comenius

Stefan Wehrli (3F) war in Rumänien dabei:
Von Sonntag 16.10. bis Samstag 22.10.2011 durften wir Schüler und Schülerinnen vom Schwerpunktfach Musik der dritten Klasse zusammen mit Herrn Beat Wälti, Markus Weber und Franz Widmer am Comenius Projekt „Music Matters“ teilnehmen. Dabei trafen sich ca. 40 SchülerInnen und Lehrpersonen aus Schweden, Litauen, Spanien, Belgien, der Türkei und der Schweiz an der rumänischen Militärschule „Dimitrie Cantemir“ in Breaza. Bereits nach unserer Ankunft am Sonntagabend versammelten wir uns mit den Studenten aus den verschiedenen Ländern und wurden sofort gute Freunde. Die Musik war während der ganzen Woche ein wichtiges verbindendes Element. Jeden Abend sassen wir vor dem zu Bett gehen zusammen und sangen Lieder auf der Gitarre. Nebst der Besichtigung der Militärschule und den Präsentationen der einzelnen Schulen besuchten wir jeden Tag interessante Orte wie zum Beispiel das Schloss Bran, den Parlamentspalast, das George Enescu Museum oder das Schloss Peles. Auch ein amüsantes Musical stand auf dem Programm sowie weitere musikalische Anlässe. Zwischendurch erhielten wir immer wieder Freizeit, um uns in den Städten umsehen zu können. Auch das Essen war gut organisiert. So assen wir sogar einmal in einer vergoldeten Halle mit hohen Säulen in Bukarest zu Mittag oder wurden in einem Luxusrestaurant in Sinaia mit Spezialitäten verwöhnt. An den letzten beiden Abenden bereiteten uns die Rumänen ein riesiges Buffet mit Livemusik in der Schule vor, wobei wir vor lauter Tanzen gar nicht richtig zum Essen kamen. ;-) Nach einem wundervollen Abend und einer genauso wundervoll kurzen Nacht war es dann leider bereits so weit, die Koffer zu packen. Niemand wollte abreisen, und deshalb freuen wir uns umso mehr auf das nächste Meeting im März 2012 bei uns an der Kantonsschule Wohlen.

Video-Dokumentation:
www.youtube.com
Bilder-Dokumentation:
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.2122668223187.2100976.1140289563&type=1&l=ce4dd4c895
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http://www.facebook.com/media/set/?set=a.2123312479293.2100988.1140289563&type=1&l=7eb45a3f34&type=1&l=7eb45a3f34

Comenius-Projekt in Rumänien
Musik ist Bestandteil aller sozialen Schichten. Wie wir in diesem Projekt herausgefunden haben, verbindet sie auch alle Nationen miteinander. Sieben Kulturen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, lebten eine Woche lang zusammen auf engstem Raum und wurden durch ihr gemeinsames Interesse an Musik zu Freunden. Die Rumänen nahmen uns am ersten Abend herzlichst in Empfang. Durch einen lustigen Zufall lernten wir ein Militärinternat von einer uns bisher unbekannten Seite kennen und kamen dadurch sofort in Kontakt mit den rumänischen Schülern: Noch am selben Abend hörten wir einem rumänischen Schüler beim Gitarrespiel zu; dabei stellte sich zu unserem grossen Erstaunen heraus, wie überaus kontaktfreudig unsere Gastgeber alle waren. So wiederholten wir dies jeden Abend aufs Neue. Jede Nation trug ihren individuellen Teil zur Abendunterhaltung bei, seien es die Rumänen mit ihren Volksliedern oder die Litauerinnen mit ihrem Volkstanz: Wir waren alle sehr davon angetan. Den Höhepunkt dieser musikalischen Leckerbissen durften wir in der Show am Mittwoch erleben. Am Abend wurden wir dann mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt. Am Donnerstag in der Disco konnten wir zum Schluss noch die Freiheit zu tanzen geniessen, bevor wir am Freitag die offizielle Schlusszeremonie feierten. Die Woche war eine tolle Erfahrung und hat uns riesigen Spass gemacht. Die Musik verband jedes Element der Woche und gewährte uns so einen Einblick in die rumänische Kultur. Auch wenn die Schule sehr streng war, genossen wir als Gäste viele Freiheiten und durften das Erlebte als gute Erinnerungen mit nach Hause nehmen. Auch die Gastfreundlichkeit der Rumänen war bemerkenswert. Wir vermissen alle neuen Bekanntschaften und Freunde schon jetzt und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen in der Schweiz.
By Stefan Ursprung (3A) & Eleni Zacharoulis (3C) of the Swiss team

Music mattered throughout the Romanian meeting and ruled on Wednesday After a math and history lesson ‘filled’ with music, everybody went outside to see the Army Band live. We were all gathered in a huge circle on the central square of the Cantemir Military School, students, teachers, military leaders and the Music-Matters-participants. After a short speech and a sports show performed by students the band marched up in front of everybody and began to play. At first they were playing some famous army-songs and other classically oriented pieces when suddenly we heard a melody we all knew very well, "YMCA".  Everybody began to cheer and clap to the rhythm. Some started to dance and after a while everybody was moving. A few members of the Music-Matters project then made a step forward and pulled us all in. We ended up holding hands and dancing together. After a while little groups started to get into the middle of the one big circle. By the expression on our faces you could tell that everybody was enjoying themselves enormously, even the headmaster of the school, who was usually quite serious, had joined in. It was one of the touching moments during that week, which probably nobody will ever forget. Just to see how none of us was thinking about their worries and was just dancing with everybody else made you feel part of something bigger than yourself and would be food for lasting and heartwarming memories. Also the trombone-player who could not hold back his feelings and started jumping around brandishing his instrument was adding to that special feeling shared by all of us. It was simply amazing to see how people who had only met 3 days before were now dancing and laughing together as if they had known each other forever. The bond that was being built was so special and strong! It is very hard to imagine how everybody would have felt if he or she had not been part of it: Not so elevated, to put it humbly. We had made friends instantly, but this was only due to all those kind and friendly and openhearted people! We shared everything during that week and it wasn't possible not to feel what connected us: a common bond. The time we sang, danced and laughed together was such a nice experience, and all the things we did resonated with sound and beauty... it actually was an indescribable trip, whose memory we will keep in our hearts forever! We are so glad we have the opportunity to participate in such a project and we are immensely thankful to our Romanian hosts. We really recommend such projects and hope others will have the chance to participate in one, too. It was just an amazing experience, with the people, the school, the food and all the other things we discovered! Heaps of new friendships were formed and they will be part of us. So if you ever get the chance to do something like that, take the opportunity and make the most of it. You will definitely not regret it. We are looking forward to seeing everybody again, meeting new people and giving back what has been given to us.  
By Dorian Hyde (3C) & Miriam Dusej (3F) of the Swiss team