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Hebräisch
Lehrpersonen
Lukoschus Dinter Bettina
Ziegler Susanne
Unterrichtsgefäss
Freifach Hebräisch
Welche Ziele werden angestrebt?
Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler
- erlernen das Bibelhebräische in Grundzügen und können einfache
erzählende Texte übersetzen. (Übersetzung vom Deutschen ins Hebräische
wird nicht angestrebt.)
- lernen biblische Texte intensiv und ganz an der Wurzel, nämlich im
Original kennen und erweitern damit ihr Repertoire an biblischem
Grundwissen.
- lernen Tradition und Praxis des Judentums kennen.
- werden in die seit Anfang des 19. Jahrhunderts wieder neu in Israel
gesprochene Sprache (Ivrit) eingeführt und lernen sich in einfachen
Sätzen zu verständigen.
Was geschieht im Unterricht?
In der 3. und 4. Klasse können Schülerinnen und Schüler das mit zwei
Wochenstunden dotierte Freifach Hebräisch belegen. Zusätzlich zum
Grundlagenwerk „Lehrbuch der Hebräischen Sprache des Alten Testaments“
von Ernst Jenni werden weitere Lehrmittel eingesetzt. Nach dem Erlernen
der hebräischen Schrift, was eine recht einfache Angelegenheit ist,
werden die Schülerinnen und Schüler in die Grammatik eingeführt. Dazu
gesellen sich die Vokabeln, die zum Teil über Dialektwörter aus dem
Jiddischen oder eine Eselsbrücke zu behalten sind. Bald schon aber geht
es an das Lesen und Übersetzen biblischer Texte. Diese Beschäftigung mit
einfachen Erzählungen aus der Thora (den 5 Büchern Mose) liefert einen
eindrücklichen Einblick in die Art und Weise, wie Übersetzungen gelingen
oder scheitern können und mündet zumeist in spannende, oft auch
theologische Diskussionen. Ausserdem lernen die Teilnehmenden das
Judentum kennen. Wahrscheinlich ist auch eine Exkursion möglich,
meistens zur Synagoge Baden mit Teilnahme an einem Gottesdienst.
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