Kantonsschule Wohlen
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Projektunterricht Angebote 2011/12 Sie treffen unter diesen Themen eine 1. Wahl und eine 2. Wahl (beides!).
Die Schulleitung behält sich vor, mit Rücksicht auf die Gruppengrössen eine Einteilung auch in die 2. Wahl vorzunehmen.
Wenn Sie das Schwerpunktfach Wirtschaft gewählt haben, müssen Sie sich für das YES-Projekt anmelden.

Es stehen folgende Themen zur Wahl:


Energie und Umwelt
Patrick StagnoliAlle Lebewesen, auch wir Menschen, nehmen am Energiestrom der Natur teil. Der Energiebedarf
des Menschen hat sich allerdings im Laufe der Geschichte enorm geändert. So bedeutet jede Stufe
der kulturellen Entwicklung auch einen Sprung im Energiebedarf. Der Energieumsatz ist
mittlerweile so gross geworden, dass die Erschöpfung der konventionellen Energieträger absehbar
wird. Der zunehmende Einsatz erneuerbarer Energien wird gefordert. Nach den Reaktorunfällen in
Japan wird erneut die Forderung nach dem Ausstieg aus der Kernenergie diskutiert. Ist das
überhautp realisierbar und welche politischen und wirtschaftlichen Bedingungen müssen gegeben
sein, damit das Prinzip der Nachhaltigkeit umgesetzt werden kann? Welche Möglichkeiten bietet
die Energietechnik als Ingenieurswissenschaft zur effizienten, sicheren, umweltschonenden und
wirtschaftlichen Gewinnung, Umwandlung, Transport, Speicherung und Nutzung von Energie in all
ihren Formen? Welche Auswirkungen hat das Schweizerische Energiegesetz und die
Energieverordnung (seit 1. Januar 1999 in Kraft) zur wirtschaftlichen und umweltverträglichen
Energieherstellung, zur sparsamen Energienutzung und zur Förderung von einheimischen und
erneuerbaren Energien? Wird das CO2-Gesetz, welches seit 1. Mai 2000 in Kraft ist zur für
verbindlich erklärten Reduktion des CO2-Ausstosses führen? Welche Anstrengungen müssen dazu
unternommen werden?
In diesem Projektkurs ist es möglich – je nach Interessen – einen der folgenden beiden
Schwerpunkte zu setzen:
Zum einen sollen Fragestellungen aus dem Bereich der technologischen Aspekte der
Energietechnik (Kraftwerkstechnik, Elektrische Energietechnik, nachhaltige
Energietechnik) möglich sein – wie beispielsweise:
  • Was ist beispielsweise eine Brennstoffzelle?
  • Was ist das Grundprinzip einer Solarzelle?
  • Wie viel Energie liefert die Sonne wirklich?
  • Was ist ein Sonnenkollektor?
  • Wie funktioniert ein Windkraftwerk?
Zum anderen sollen Fragenstellungen zur Energie/Energietechnik im politischen,
wirtschaftlichen und soziologischen Bereich möglich sein:
  • Bereich des Energiemanagment/Energiecontrolling
  • Umweltsoziologischer Bereich: Wie und aus welchen Einstellungen heraus verhalten sich Menschen
umweltverantwortlich/umweltgerecht? Wie verändert sich die Gesellschaft unter dem Einfluss von
Umwelt- und Naturdiskursen (z. B. durch soziale Bewegungen wie die Ökologiebewegung der 70er und
80er Jahre oder durch das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung)?
  • Bereich des Energiemarktes/Stromhandel in Europa
  • Bereich der Energiepolitik

YES-Projekt:  Projektunterricht Wirtschaft und RechtChristian Nohl, Martin Weissobligatorisch für alle Schülerinnen / Schüler mit dem SPF Wirtschaft; Schülerinnen / Schülern mit anderen Schwerpunktfächern sind zu diesem PU nicht zugelassen.
Die Schülerinnen und Schüler führen während einem Jahr ein Miniunternehmen. Am Anfang steht die Idee für ein Produkt, dass dann unter grossem Einsatz auf den Markt gebracht wird (Messen, Schulveranstaltungen, Onlineverkauf etc.). Dabei lernen Sie die gleichen Tätigkeiten wie bei einer „grossen“ Unternehmung kennen: Produktion, Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und Eigentümern, Marketing, Internetauftritt, Rechnungswesen etc.. Theoretische Erkenntnisse können sie mit minimalem Risiko in der Praxis anwenden.

"IM HIMMELRYCH ANNO 1712 UND 2012" DER TRAUM VOM FREIEN-AMTAlfred HöflerEin Kommunikationsprojekt für die Zukunft
 Visionen  einst und heute Welche Visionen hatten die Menschen 1712 im Freiamt? Quellenforschung
 Begegnungen Welche Religionen leben heute im Freiamt?  Besuche von Tempeln, Moscheen, Klöstern…
 Standpunkte Was denken Menschen über die Nachbarn anderer Kulturen einst und heute? Interviews
 Traditionen Welche Traditionen und Kulturen  sind heute im Freiamt lebendig? Analysen
Stationen - Kulturelle Brennpunkte
Welche kulturellen Traditionen gab es 1712  und welche sind heute lebendig?

 Debatten Wie diskutieren Menschen heute über Vergangenheit und Zukunft? Ein Event
 Zeichen Welche Zeichen erinnern heute noch an die Ereignisse um 1712? Sammlungen 
 Spuren  Welche Spuren haben die Ereignisse von 1712 hinterlassen? Oral history
 Fragen  Welche dringenden  Fragen stellen sich heute im Freiamt?  Befragung

Mögliche Themen, die wir kreativ und wissenschaftlich bearbeiten
  • Der Traum vom Freien-Amt
  • Revolution -  made im Frei-Amt
  • Frauen- Männer-  Kindergeschichten
  • Tagebücher einst und heute online
  • Nachhaltigkeit des aargauer Religionsfriedens
  • Das Freiamt ist frei! Es lebe das Frei-Amt!
  • Wie frei sind die FreiämterInnen?
  • Die Zauberformel: Gleichberechtigung der Religionen mit Hindernissen
  • Der Villmerger Religionsfrieden – ein Exportschlager 2012
  • Die Freiämter Weltreligionen
  • Fotoausstellung: Portraits – Religionsfriede 2012

Entwicklungszusammenarbeit in Theorie und Praxis   Jonas Witzig (KSWo) und Pietro Tomasini (International Project Aid)Im ersten Teil dieses Kurses werden Sie sich mit grundsätzlichen Fragen der Entwicklungszusammenarbeit auseinandersetzen und zu zweit eine schriftliche Arbeit verfassen.
Im zweiten Teil packen Sie selber - begleitet von einer Fachperson von International Project Aid (www.ipa-project-aid.org) - ein grösseres Projekt der Entwicklungszusammenarbeit an.
Lehrperson und Begleiter führen Sie durch den Projektprozess, geben Ihnen Instrumente in die Hand und beleuchten spannende Hintergründe zum Land, zur Entwicklungszusammenarbeit und zum Projektmanagement. Sie sind die Projektmanager, treffen Entscheidungen und übernehmen Verantwortung. Es geht nicht um ein Planspiel! Das Projekt ist real.

Projekte nach AbspracheRoger Scharpf

in den Bereichen Sport, Deutsch, Pädagogik / Didaktik, Anlässe, Fallstudien, schulübergreifende Projekte
Bis zum 1. Juni 2011 muss eine Projektskizze mit R. Scharpf vereinbart sein; auf dieser Grundlage wird die Schulleitung über die Einteilung entscheiden.
Andere Lehrpersonen können nicht für die Betreuung beigezogen werden.

Die Macht der Bilder (ein gestalterisches Projekt)
Barbara Aabid

Das 20. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Bilder. Die tägliche Flut von Bildern, die bewusst oder unbewusst wahrgenommen wird, prägt die Vorstellung von der Realität. So entsteht eine Idee von der Gegenwart und der Vergangenheit. Verblüffend ist, in welchem Ausmass die Abhängigkeit von den Bildern, die vorgegeben werden, gewachsen ist, aber auch die Leichtgläubigkeit, mit der wir ihnen begegnen.
In diesem Projekt beschäftigen Sie sich alleine oder im Team mit Bildern, deren Herstellung, Wirkung und Interpretation. Da es sich bei diesem Projekt um ein gestalterisches Projekt handelt, setzen Sie sich nicht nur theoretisch mit dem Thema auseinander, sondern auch praktisch, so dass am Schluss ein gestaltetes Produkt vorliegt (z.B. ein Video, eine Fotoausstellung, ein gelayoutetes Büchlein, eine Bilderstory etc.).

Auswahl von möglichen Unterthemen:
 

  • Bildfälschungen
  • Das Bild in den Nachrichtenmedien oder der Regenbogenpresse
  • Bilder in der Werbung - wie Werbung entsteht und wirkt.
  • Text und Bild – Text als wichtiges Kriterium zur Bildinterpretation
  • Mittels digitaler Technik „Realität“ aus Fragmenten der Wirklichkeit herstellen.
  • Malerei
  • Inszenierte Fotografie
  • Musikvideo
  • Comic

     

MigrationMatthias Schwank

Die Teilnehmenden sind frei Themen zu wählen und zu bearbeiten, die in einem weiteren Zusammenhang zum Thema Migration stehen.

Die Einwanderung der Italiener in die Schweiz in den 50 er Jahren, aktuelle Flüchtlingsschicksale, die Auswanderung von Schweizern in die USA sind mögliche Themenbereiche. Ausserdem kann die aktuelle Migrationsproblematik im Mittelmeerraum oder die politische Debatte der Ausländerthematik in der Schweiz untersucht werden. Ebenso denkbar sind Arbeiten über Integrationsprojekte oder lokale Ausländervereine.

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