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Ergänzungsfach Geografie
An wen richtet sich das Ergänzungsfach Geografie?
Die Geografie arbeitet raumzentriert an der Schnittstelle zwischen den
Natur-, den Gesellschafts- und den Wirtschaftswissenschaften. Wenn Sie
sich für diese Verbindung von natur- und gesellschaftswissenschaftlichen
Themen interessieren, dann ist das EF Geografie das Richtige für Sie!
Worum geht es?
Im Ergänzungsfach Geografie werden wir uns im ersten Halbjahr mit den
Themen Tourismus und Siedlungsentwicklung beschäftigen. Dabei stehen
unter anderem folgende Fragen zur Diskussion:
- Wer reist eigentlich? Und wohin?
- Wie können sowohl der Lebensraum als auch das kulturelle Erbe
der bereisten Regionen trotz des boomenden Tourismus erhalten werden?
Was kann „fairer Tourismus“ dazu beitragen?
- Welche urbanen Strukturen haben sich weltweit im Rahmen des
globalen Verstädterungsprozesses herausgebildet? Welche aktuellen
Probleme sind erkennbar?
- Welche Konzepte zur Gestaltung des globalen Lebensraumes
„Stadt“ sind im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wünschenswert,
denkbar, realisierbar?
Im zweiten Halbjahr steht der aktuelle Klimawandel im Zentrum der
Betrachtungen. Der Klimawandel wird als die grösste Herausforderung
unserer Zeit beschrieben. Wir werden dabei folgenden Fragen nachgehen:
- Wie war das Klima der Vergangenheit? Wie wird das Klima der Zukunft aussehen? Wie wahrscheinlich sind die Klimaprognosen?
- Was sind mögliche lokale und globale Auswirkungen der
Klimaveränderung (Zunahme von Extremereignissen, Verfügbarkeit von
Wasser als lebenswichtige Ressource, Veränderung von Ökosystemen, etc.)?
- Globale Klimaschutzpolitik: Wie funktioniert der Handel mit
Emissionszertifikaten? Wer profitiert davon (Industrieländer –
Entwicklungsländer)? Welche Klima-Massnahmen sind sinnvoll?
- Umweltrisiken - Risikomanagement: Wie nehmen wir Menschen Umweltrisiken wahr? Wie gehen wir mit diesen Risiken um?
Geografie findet nicht nur im Schulzimmer statt! In der Region Davos
werden wir uns während drei Tagen mit den Themen Tourismus resp.
Klimawandel und Naturgefahren auseinandersetzen. Zum Thema
Siedlungsentwicklung wird uns zudem eine Halbtagesexkursion nach Zürich
führen.
Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?
Freude und Interesse an der breiten Themenvielfalt, welche die
Mensch-Umwelt-Beziehungen einschliessen, Neugierde auf fremde Kulturen
sowie die Bereitschaft, in Gruppen zu arbeiten.
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